Lucius Annaeus Seneca |
| 1 Der Mut wächst mit jedem Blick auf die Größe des Unternehmens. |
2 Die Zeit wird kommen, wo unsere Nachkommen sich wundern, daß wir so offenbare Dinge nicht gewußt haben. |
3 Die höchsten Güter der Menschheit sind menschlicher Willkür entzogen. |
4 Es ist nicht wenig Zeit, die wir zur Verfügung haben, sondern es ist viel Zeit, die wir nicht nutzen. |
5 Es sind nicht die Dinge, die uns beunruhigen, sondern unsere Meinung über die Dinge. |
6 Je mehr wir in uns aufnehmen, um so größer wird unser geistiges Fassungsvermögen. |
7 Manche weisen Männer haben den Zorn als eine vorübergehende Geistesstörung bezeichnet. |
8 Nicht für das Leben, sondern für die Schule lernen wir. |
9 Niemand gibt zu Gelächter Anlaß, der über sich selber lacht. |
10 Niemand ist zufällig gut, die Tugend muß man lernen. |
11 Unzählige Menschen haben Völker und Städte beherrscht, aber ganz wenige nur sich selbst. |
12 Von der Zukunft hängt ab, wer nicht versteht, in der Gegenwart zu wirken. |
13 Wer will, der kann, wer nicht will, muß. |
14 Wie in einem Theaterstück kommt es im Leben nicht darauf an, wie lange es dauert, sondern wie gut es gespielt wird. |
15 Wo die Natur nicht will, ist die Arbeit umsonst. |